24. Jan, 2016

Die Wohnungskatze

Eine Wohnungskatze stellt an ihren Menschen höhere Ansprüche als eine Freilaufkatze. Mit einer reinen Wohnungskatze muss sich der Mensch viel mehr beschäftigen da es ihr sonst schnell langweilig wirde. 
Wohnungskatzen sollten nur in Ausnahmefällen einzeln gehalten werden und dann muss sich auch tagsüber jemand um sie kümmern, mit ihr spielen und Abwechslung verschaffen, sonst verkümmert sie seelisch.

Sind die Menschen der Katze berufstätig, sollten mindestens 2 Tiere die sich gut mögen den Haushalt bevölkern. Je nach Anzahl Tieren die zusammenleben, ergeben sich unterschiedliche Ansprüche in Bezug auf Anzahl zur Verfügung stehender Räumlichkeiten, damit sich die Tiere wohl fühlen können. Die Raumansprüche der Katze sind essentiell.

Das Revier und die sozialen Aktivitäten unserer domestizierten Katze sind wesentlich vielseitiger als die ihrer unmittelbaren Vorfahren. Wohnungskatzen können enge soziale Bindungen mit anderen Katzen und mit Menschen eingehen oder auch mit anderen Tieren, z.B. Hunden. Trotzdem ist jeder Katze ihr intimes Revier wichtig. Katzen brauchen Plätze, die sie ihr Eigen nennen können.

Die Erfüllung der Ansprüche und Bedürfnisse der Tiere sind die beste Voraussetzung für die Harmonie in der Mensch-Katze-Beziehung. Dabei spielt auch die Erwartungshaltung des Menschen eine Rolle und es ist deshalb wichtig, dass die "richtige" Katze gewählt wird.